Integrative Gestalttherapie
Es ist die Beziehung,
Irvin Yalom
die heilt.
Lose your mind and come to your senses.
Fritz Perls
Die Integrative Gestalttherapie ist eine vom Bundesministerium für Gesundheit anerkannte Psychotherapiemethode. Sie ist dem humanistischen Cluster der Psychotherapie-Methoden zuzurechnen.
Laura Perls, eine der Gründerinnen der Gestalttherapie, beschreibt diese als erfahrungsorientiert, existenziell und experimentell. Für mich bedeutet das im Wesentlichen: Es geht darum, mit dem in Kontakt zu treten, was Sie im Hier und Jetzt erleben (erfahrungsorientiert) und wie Sie Ihr Sein im gegenwärtigen Moment erfahren (existenziell). Dieses In-Kontakt-Treten ist keine rein kognitive Leistung, sondern ein leibliches Erleben, bei dem körperliche Empfindungen, Haltungen und Emotionen ins Bewusstsein rücken.


Das Ziel ist dabei die Entwicklung und Verfeinerung dieses Gewahrseins und das Bewusstwerden aller im Moment wahrnehmbaren Gefühle, Gedanken, Empfindungen und Verhaltensweisen. Dafür stehen dem Therapeuten neben dem Gespräch auch weitere Methoden (z.B. Szenisches, Kreatives, Körperwahrnehmung) zu Verfügung, die natürlich nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis durchgeführt werden (experimentell).


So bekommen einerseits die eigenen Wünsche und Bedürfnisse mehr Klarheit – oder sie werden erstmals sichtbar. Andererseits werden festgefahrene, automatisierte und unbewusste Denk- und Verhaltensmuster dem Bewusstsein zugänglich.
Das Ziel ist dabei die Erweiterung und Entwicklung des inneren und äußeren Handlungsspielraums, damit die Selbstregulation wirken kann und Sie flexibler und kreativer mit Herausforderungen umgehen können.
Die Basis liegt in der vertrauensvollen, tragfähigen und wertschätzenden therapeutischen Beziehung.
Gestalttherapie: Mehr Details.
Die Krankheiten der Seele sind Krankheiten der Beziehung. Zu sich selbst, zu anderen, zur Welt. Nur in diesen Beziehungen kann Linderung und Heilung erfolgen.
Nach Martin Buber